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Projekt P8 | Gesundheit: Care durch kommunikative KI bei der Anticipation Conference 2026

Anticipation Conference

Vom 1. bis 3. Juli 2026 fand in Mailand die Anticipation Conference statt, bei der politische Entscheidungsträger, Forscher, Designer und Praktiker zusammenkamen, um neu zu überdenken, wie Vorstellungen von der Zukunft unter Bedingungen der Unsicherheit und des Nichtwissens funktionieren. Juliane Jarke, Ren Aldridge und Sara Skardelly vom P8-Projekt „Gesundheit: Care durch kommunikative KI“ stellten ihre laufenden Forschungsarbeiten vor.

Der Vortrag von Juliane Jarke und Sara Skardelly mit dem Titel “Communicative AI as anticipatory infrastructures of and in care futures” (übersetzt: „Kommunikative KI als vorausschauende Infrastrukturen von und in der Pflege der Zukunft“) konzentrierte sich darauf, wie kommunikative KI nicht nur als „kommunikatives Anderes“ in Pflegebeziehungen auftritt, sondern auch zu einer vorausschauenden Infrastruktur wird. Diese Transformation verschiebt den Begriff der „guten Pflege“ hin zu einer automatisierten, vorausschauenden Praxis, begleitet von der Notwendigkeit, sich auf Risiken und Krankheiten vorzubereiten und diesen zuvorzukommen.

In ihrer Präsentation “Embracing the monstrous: Speculative and arts-based approaches to feminist ageing futures in datafied worlds” (übersetzt: „Das Monströse annehmen: Spekulative und kunstbasierte Ansätze für feministische Zukunftsvisionen des Alterns in datengesteuerten Welten“) untersuchten Ren Aldridge und Juliane Jarke gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Steve Symons und Helen Manchester, wie wir spekulative Objekte und Erfahrungen gemeinsam gestalten können, die dominante Diskurse über datengesteuerte Lösungen für die „Krise“ der demografischen Alterung sichtbar machen und hinterfragen.

Mehr Informationen zur Anticipation Conference finden Sie hier.

Gefördert durch DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)FWF Österreichischer Wissenschaftsfonds

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Andreas Hepp
ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung
Universität Bremen
Tel: +49 421 218-67620
Assistenz Frau Schober: +49 421 218-67603
E-Mail: andreas.hepp@uni-bremen.de

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