Sprachassistenten, die unsere Befehle entgegennehmen, Social Bots, die Debatten beeinflussen, und Maschinen, die Texte generieren — all diese Beispiele stehen für Formen der Automatisierung von Kommunikation. Auch die öffentliche Diskussion zu derartigen Phänomenen verdeutlicht, wie sehr die Automatisierung von Kommunikation voranschreitet — und gleichzeitig als Herausforderung wahrgenommen wird. Gegenwärtige Gesellschaften scheinen ihre Kommunikation nur mit Hilfe von Automatisierung bewältigen zu können, was wiederum Bedarfe erzeugt, für die automatisierte Kommunikation als Lösung gesehen wird.
Forschung in neun Projekten plus Koordinationsprojekt
Die von der DFG und dem FWF geförderte Forschungsgruppe „Kommunikative KI“ erforscht in neun Teilprojekten und einem Koordinationsprojekt, wie sich gesellschaftliche Kommunikation ändert, wenn kommunikative KI Teil derselben wird. Beteiligt sind Spitzenforscher:innen aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaft, Informatik, Soziologie und Rechtswissenschaft. Im Fokus der Forschung stehen gesellschaftliche Pionier:innen, die Entwicklung von Interfaces, der rechtliche Umgang als auch jener von Unternehmen mit kommunikativer KI, ihre Rolle im Journalismus, im öffentlichen (Online-)Diskurs, im persönlichen Alltag, im Gesundheitsbereich sowie beim Lernen und Lehren.
Am Donnerstag, den 3. September um 16 Uhr, lädt die AG Diversity & Gender Equality der ComAI-Forschungsgruppe im Rahmen ihrer internen Lecture Series zu einer Buchvorstellung von „Data Feminism“ ein. Gemeinsam mit Prof. Lauren F. Klein (Emory University, USA), der Co-Autorin des Buches, möchten wir über die Rolle von Daten in Wissenschaft und Gesellschaft, ihre (…)
Was bedeutet ‚gesundes‘ Alter(n), wenn kommunikative KI zunehmend Teil des Alltags wird? Und wie setzen sich ältere Menschen gegenwärtig mit Gesundheitstechnologien sowie antizipierten Alterszukünften auseinander? Um sich unter anderem diesen Themen zu widmen, war Leonie Winterpacht aus P8 „Health“ gleich auf zwei aufeinanderfolgenden internationalen Konferenzen vertreten, der 55th Annual Conference of theBritish Society for Gerontology (BSG) in Oxford und (…)
Wie soll unsere digitale Zukunft aussehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Juliane Jarke in einem Artikel, der am 30. Mai 2026 in Die Presse erschienen ist. Im Rahmen des Graz Sociodigital and Participatory Futures Studio entwickeln Jugendliche und ältere Menschen in Workshops ihre eigenen Zukunftsvisionen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich viele Menschen Technologien wünschen, die (…)
Überrascht es eine, die zu KI im Journalismus forscht, wenn Leser:innen nicht sicher sagen können, ob ein Text von einem Menschen oder eine KI geschrieben wurde? Nein, nicht wirklich. Diese und weitere Fragen hat Antonia Eichenauer aus dem Projekt P5 „Journalismus: Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie“ am 13. Juli 2026 in der Morgensendung (…)
Am 30. Juni 2026 findet in Berlin das Medienforum der freien Presse des MVFP (MVFP26) statt. Projektleiterin für P5: “Journalismus: Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie” und Senior Researcher am Leibniz-Institut für Medienforschung Prof. Dr. Wiebke Loosen hält im Forum Journalismus ihr Panel von 16:15 bis 17:00. Beim Medienforum der freien Presse des MVFP (…)
Im Rahmen der Veranstaltung „Wer macht Generative AI zur „unvermeidlichen“ Zukunftstechnologie?“ hält ZeMKI Mitglied Prof. Dr. Christian Katzenbach einen Vortrag in englischer Sprache über die soziale und politische Formierung generativer KI. Der Vortrag behandelt die Formierung generativer KI als ein soziotechnisches Phänomen. Am Beispiel der KI-Strategien der USA, Chinas und Deutschlands wird gezeigt, wie Industrie, (…)
Am 23. Juni 2026 war Felicia Loecherbach (Universität Amsterdam / NYU Center for Social Media and Politics) zu Gast bei der ComAI-Lecture im Bremer Presse-Club. Unter dem Titel „Inside the Feed. Data donation and political behaviour on social media“ gab sie Einblicke in ein methodisches Forschungsfeld, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Datenspende als Zugang (…)
Am Donnerstag, den 25. Juni 2026, treffen sich in der Handelskammer Hamburg Stimmen aus Wissenschaft, Medienrecht und Praxis zum 16. Hamburger Mediensymposium. Unter dem Titel „Das Informations-Crescendo: Wo Suche und KI aufeinandertreffen – und Medien verstummen könnten“ geht es um eine Entwicklung, die das Informations-Ökosystem grundlegend verändert: Klassische Suche und generative künstliche Intelligenz wachsen von (…)
Am 16. Juni 2026 war Rafael Grohmann (University of Toronto) zu Gast bei der ComAI-Lecture im Bremer Presse-Club. Grohmann ist Assistenzprofessor für Medienwissenschaften (Critical Platform Studies), Co-Lead des Clusters Creative Labour and Critical Futures (CLCF) und Leiter der Initiative DigiLabour. In seinem Vortrag „Worker-led AI Governance in Cultural Industries“ ging es um die Frage, wie (…)
Datum: Freitag, 24. Juli 2026Zeit: 10:00 AM – 11:00 PM (CEST)Format: Online via Zoom – https://lmu-munich.zoom-x.de/j/69013752224?pwd=gPpl3YaHMtn7TQu8J2z39e5wtTT0Sa.1 (Meeting-ID: 690 1375 2224 | Kenncode: 680823)Sprache: Deutsch (German) Am Freitag, den 24. Juli 2026, veranstalten die Forschungsgruppen ComAI und DISELMA ein gemeinsames Forschungskolloquium. Das Forschungskolloquium findet online über Zoom statt. Externe Gäste sind herzlich willkommen. Über DISELMA Die (…)
Ein Blogbeitrag von Andreas Hepp Wer derzeit als Nicht-Amerikaner mit dem jüngsten Sprachmodell von Anthropic, Claude Fable 5, arbeiten will, bekommt seit Samstag deutscher Zeit die Meldung, dass das Modell „gegenwärtig nicht verfügbar“ ist. Dahinter steht eine Exportkontrolle der US-Regierung, wonach allen ausländischen Staatsangehörigen der Zugriff auf die beiden jüngsten Modelle von Anthropic untersagt wird, (…)
‚Academic Kindness‘ wird teilweise auf einen freundlichen Umgang miteinander in Forschungs- und Lehrkontexten reduziert: wertschätzend zu kommunizieren, konstruktive Kritik zu üben und Dankbarkeit zu zeigen. Diese individuellen Praktiken der ‚Kindness‘ sind jedoch nur ein Teil des Gesamtpuzzles der ‚academic kindness’. In diesem Workshop werden wir unsere eigene Positionierung und unsere Verantwortlichkeiten in unserer akademischen Laufbahn (…)
11. Juni 2026
Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Andreas Hepp
ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung
Universität Bremen
Tel: +49 421 218-67620
Assistenz Frau Schober: +49 421 218-67603
E-Mail: andreas.hepp@uni-bremen.de