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Sprachassistenten, die unsere Befehle entgegennehmen, Social Bots, die Debatten beeinflussen, und Maschinen, die Texte generieren — all diese Beispiele stehen für Formen der Automatisierung von Kommunikation. Auch die öffentliche Diskussion zu derartigen Phänomenen verdeutlicht, wie sehr die Automatisierung von Kommunikation voranschreitet — und gleichzeitig als Herausforderung wahrgenommen wird. Gegenwärtige Gesellschaften scheinen ihre Kommunikation nur mit Hilfe von Automatisierung bewältigen zu können, was wiederum Bedarfe erzeugt, für die automatisierte Kommunikation als Lösung gesehen wird.

Forschung in neun Projekten plus Koordinationsprojekt

Die von der DFG und dem FWF geförderte Forschungsgruppe „Kommunikative KI“ erforscht in neun Teilprojekten und einem Koordinationsprojekt, wie sich gesellschaftliche Kommunikation ändert, wenn kommunikative KI Teil derselben wird. Beteiligt sind Spitzenforscher:innen aus den Bereichen Kommunikations- und Medienwissenschaft, Informatik, Soziologie und Rechtswissenschaft. Im Fokus der Forschung stehen gesellschaftliche Pionier:innen, die Entwicklung von Interfaces, der rechtliche Umgang als auch jener von Unternehmen mit kommunikativer KI, ihre Rolle im Journalismus, im öffentlichen (Online-)Diskurs, im persönlichen Alltag, im Gesundheitsbereich sowie beim Lernen und Lehren.

Adapting Dialog and Pragmatic Traits in Context

Call for Participation: Workshop auf der CUI26: „Adapting Dialog and Pragmatic Traits in Context"

Mitglieder der ComAI-Forschungsgruppe organisieren einen Halbtagsworkshop auf der CUI in Bremen, um den Einsatz menschenähnlicher pragmatischer Signale in Dialogsystemen verschiedener Anwendungsbereiche zu untersuchen. Derzeit werden solche Signale von Modellen oft unreflektiert imitiert, anstatt sie strategisch so zu gestalten, dass sie eine echte kommunikative Funktion erfüllen. Wie können wir über die bloße Illusion menschenähnlicher Merkmale hinausgehen (…)

Simone Natale bei der ComAI-Lecture im Presse-Club Bremen

KI, Handlungsfähigkeit und Machtgeometrien – Rückblick auf den Vortrag von Prof. Dr. Simone Natale

Am 26. Mai 2026 war Prof. Dr. Simone Natale (Universität Turin) zu Gast im Bremer Presse-Club und hielt im Rahmen der ComAI Lecture Series einen Vortrag zu seinem kürzlich erschienenen Aufsatz „AI, Agency, and Power Geometries“ (Media, Culture & Society, 2025). Natale eröffnete mit einem grundlegenden Paradox: KI ist einerseits ein globales Phänomen – andererseits (…)

p1 Article

Neue Publikation von Prof. Dr. Andreas Hepp - The imaginative landscape of AI: Locating Silicon Valley’s “quiet futuring”

Im Rahmen des ComAI Projekts P1 „Pioniergemeinschaften: Imaginationen kommunikativer KI und ihre möglichen Zukünfte“ hat Prof. Dr. Andreas Hepp den Artikel „The imaginative landscape of AI: Locating Silicon Valley’s ‘“quiet futuring”“ (Übersetzt: Die imaginative Landschaft der KI: Lokalisierung der „stillen Zukunftsgestaltung“ im Silicon Valley) in der Fachzeitschrift Media, Culture & Society veröffentlicht. Der Beitrag ist (…)

Gesundheit in Gesellschaft

KI zwischen sportlicher Selbstoptimierung und psycho-sozialer Begleitung

Zu Gast bei der Ringvorlesung „Gesundheit in Gesellschaft“ an der Universität Wien war zuletzt Michaela Pfadenhauer (P7). Im dialogischen Format diskutierte sie gemeinsam mit der Sportwissenschaftlerin Assoz. Prof. Barbara Wessner aus ihren jeweiligen disziplinären Perspektiven über künstliche Intelligenz.  Mit ihrem Beitrag „Kommunikative KI im Feld der Begleitung: AI-Companion-Apps als omnipräsente Alltagsbegleiter“ eröffnete Michaela Pfadenhauer eine (…)

Kummerkasten_republica_P5_2

P5 auf der re:publica: Möchtest du etwas Kummer bei uns lassen?

Es ist nicht die typische Einstiegsfrage für Wissenschaftler:innen, aber für Jonah Wermter und Antonia Eichenauer aus dem Projekt „Journalismus: Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie“ war genau das der Beginn vieler interessanter Gespräche.   Auf der re:publica in Berlin, einer der größten und wichtigsten Konferenzen zu digitalen Medien, Politik und Gesellschaft, hatten sie ihren KI-Kummerkasten (…)

Waibel_Interview_Klochko

KI als Begleiter: Ein Interview mit Dmytro Klochko, CEO von Replika

Im Rahmen ihrer Forschung zu KI-Begleitern im persönlichen Alltag führen Michaela Pfadenhauer, Marvin Waibel und Andrea Heisse Interviews mit Expert*innen zu KI-Begleiter-Apps durch. Das Projekt zielt darauf ab, die kommunikative Form von KI-Begleitung zu analysieren und zu untersuchen, wie sich diese im App-Design und in der Interaktion manifestiert.  Das folgende Interview wurde mit Dmytro Klochko, (…)

Illustration von Flux.2, Prompt "AI and feminism"

Erste ComAI Diversity Lecture: KI, Diskriminierung und Stereotype

Am 21. Mai 2026 hat die AG Diversity & Gender Equality der ComAI-Forschungsgruppe ihre neue interne Lecture Series gestartet. Den Auftakt machte Katharina Mosene vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) und vom Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) mit einem Impulsvortrag zu KI, Diskriminierung und Stereotypen. Ausgehend von einer intersektional-feministischen Perspektive zeigte Mosene, wie (…)

ComAI_ANjA_Kummerkasten_JannWilken

Der KI-Kummerkasten für Sorgen im und um den Journalismus auf der re:publica

Sorgen und Ängste gibt es einige, wenn es darum geht, wie kommunikative KI im Journalismus zur Anwendung kommt. Um diese einzufangen, hat sich das Projekt “Journalismus: Die Automatisierung der Nachrichten und journalistische Autonomie” ein altbewährtes Instrument zu eigen gemacht: Den Kummerkasten, eine bunte Kiste, in die Besucherinnen und Besucher der re:publica, der Konferenz für Netzkultur, (…)

Innovation_Forum

ComAI-Mitglieder beim Innovationsforum des St. Monica Trust

Am 14. April nahmen die ComAI-Teammitglieder Leonie Winterpacht und Sara Skardelly (aus dem Teilprojekt „Health: Caring through ComAI“) am Innovationsforum teil, das vom Centre of Innovation des St. Monica Trust in Bristol, Großbritannien, organisiert wurde. Das jährliche Forum bringt Anwohner, Innovatoren, Forscher und Pflegekräfte zusammen, die sich für die Zukunft der Pflege und neue Technologien (…)

ComAI Research Visit

Forschungsbesuch im Emerging Technologies Lab und im ARC Centre of Excellence for Automated Decision-Making and Society

Anfang dieses Jahres verbrachte Sara Skardelly vom Teilprojekt „Health: Caring through ComAI“ sechs Wochen als Gastdoktorandin am Emerging Technologies Research Lab (ETLab) der Monash University und schloss sich dem ARC Centre of Excellence for Automated Decision-Making and Society (ADM+S) an. Der Aufenthalt erweiterte ihr methodisches Instrumentarium im Bereich der visuellen Ethnografie und vertiefte ihre Auseinandersetzung (…)

Illustration "Futuring", by Wokandapix

Workshop „Von Gegenwartsanalysen zum Futuring" – 28./29. Mai 2026, Bremen

Die Forschungsgruppe ComAI (FOR 5656 »Communicative AI«) und die Sektion Wissenssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie laden herzlich zum interdisziplinären Workshop „Von Gegenwartsanalysen zum Futuring. Methoden der zukunftsorientierten Generierung von Praxis und Wissen“ ein. Der Workshop findet am 28. und 29. Mai 2026 im Haus der Wissenschaft in Bremen statt. Im Mittelpunkt steht eine kritisch-reflexive (…)

Dr. Gabriela Molina Leon bei der ComAI Lecture

ComAI Lecture: Gabriela Molina León über den Einfluss generativer KI auf die Visualisierungsforschung

Am 5. Mai 2026 war Gabriela Molina León zu Gast bei der ComAI Lecture in Bremen. Die Postdoktorandin der Universität Aarhus (Dänemark) forscht an der Schnittstelle von Informationsvisualisierung und Mensch-Computer-Interaktion und stellte drei aktuelle Projekte zum Einsatz generativer KI in der Datenvisualisierung vor. Das erste Projekt, Hey Dashboard!, entwickelte DIANA (Dashboard Interactive Assistant for Navigation (…)

Gefördert durch DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)FWF Österreichischer Wissenschaftsfonds

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Andreas Hepp
ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung
Universität Bremen
Tel: +49 421 218-67620
Assistenz Frau Schober: +49 421 218-67603
E-Mail: andreas.hepp@uni-bremen.de

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