Jump to content

Rückblick: Workshop „Von Gegenwartsanalysen zum Futuring“

Annette Markham als Keynote-Speakerin des "Futuring"-Workshops von ComAI und Wissenssoziologie
Annette Markham als Keynote-Speakerin des "Futuring"-Workshops von ComAI und Wissenssoziologie

Am 28. und 29. Mai 2026 fand im Haus der Wissenschaft Bremen der interdisziplinäre Workshop „Von Gegenwartsanalysen zum Futuring. Methoden der zukunftsorientierten Generierung von Praxis und Wissen“ statt – eine gemeinsame Veranstaltung der Forschungsgruppe ComAI (FOR 5656) und der Sektion Wissenssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

Den Auftakt bildete am Donnerstagabend die Keynote von Annette Markham mit dem Vortrag „Creating critical junctures to actualize future imaginaries“. Am Freitag folgten Vorträge, Methodeneinblicke und Diskussionsrunden, die verschiedene Zugänge zum Futuring, von interpretativer Prognostik über partizipative und kunstbasierte Ansätze bis hin zu spekulativem Design, miteinander ins Gespräch brachten.

Mehrere Mitglieder der ComAI-Forschungsgruppe waren mit eigenen Beiträgen vertreten: Michaela Pfadenhauer (Universität Wien) diskutierte in ihrem Vortrag „Future as Think-Tank of the Possible: Interpretive Futuring at the Intersection to Fiction“ epistemische Grenzen und Potenziale interpretativer Zukunftsgenerierung. Juliane Jarke und Ren Aldridge (Universität Graz) präsentierten unter dem Titel „Participatory Futuring and Arts-Based Approaches“ kunst- und designbasierte Zugänge zur partizipativen Zukunftsforschung. Leonie Winterpacht (Universität Graz) stellte in ihrem Beitrag „Doing ‚Healthy‘ Ageing in the Meantime: Negotiating Living Experiences and Anticipated Techno-Futures with ComAI“ vor, wie ältere Menschen zwischen gelebter Erfahrung und antizipierten Technologiezukünften navigieren. Florian Hohmann (Universität Bremen) schließlich gab mit „Trend Scouts: Identifying Trends through Public Channels“ einen Methodeneinblick in den Trend-Scout-Ansatz der Forschungsgruppe zur Identifikation aufkommender KI-Trends über öffentliche Kanäle.

Der Workshop bot eine produktive Plattform für den interdisziplinären Austausch über Chancen und Grenzen von Futuring-Methoden in den Sozial-, Medien- und Kommunikationswissenschaften.

Gefördert durch DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)FWF Österreichischer Wissenschaftsfonds

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Andreas Hepp
ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung
Universität Bremen
Tel: +49 421 218-67620
Assistenz Frau Schober: +49 421 218-67603
E-Mail: andreas.hepp@uni-bremen.de

Uni BremenZeMKI Uni BremenLeibniz Instituts für Medienforschung | Hans Bredow InstitutUni GrazUni GrazUni Wien